Südkoreaner
im LASV

Personen am Beratungstisch Neues Fenster: Bild - aktuell_südkorea - vergrößern © LASV

Am 19.09.17 besuchte eine 18-köpfige Delegation und
eine Dolmetscherin aus dem Ministerium für Gesundheit und Wohlfahrt Südkoreas das LASV- Integrationsamt am Standort Potsdam. Die Damen und Herren aus Fernost hatten aus eigener Initiative den Kontakt zu uns aufgenommen, um etwas über die Integration von Menschen mit Behinderungen in die Gesellschaft und das Arbeitsleben in Deutschland zu erfahren.

Gruppenbild aller Teilnehmer © LASV

Von ihrem ersten Reiseziel in London kommend, wurden die südkoreanischen Beamtinnen und Beamten in unserem Haus begrüßt. Zunächst ging es darum, der Delegation einführend einen Einblick über die Verortung des LASV in den Staatsaufbau der Bundesrepublik als Landesbehörde zu geben und das Aufgabenfeld des Integrationsamtes und die staatlichen Unterstützungsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung in Bezug auf (Erwerbs-)Arbeit zu geben. Die koreanischen Gäste zeigten sich sehr interessiert und wollten auch wissen, wie Menschen mit Behinderungen, die (noch) nicht erwerbsfähig sind und Menschen mit Pflegebedarf, in Deutschland unterstützt werden. Im Gegenzug konnten wir erfahren, dass das südkoreanische Sozialleistungssystem zentralistischer organisiert ist. Es gibt zwar auch unterschiedliche zuständige Behörden, diese finanzieren ihre Leistungen jedoch aus einem gemeinsamen staatlichen Budget.

Zwei Stunden vergingen in einem angeregten Austausch, bei dem die Dolmetscherin aufgrund der nicht immer direkt übersetzbaren und daher erläuterungsbedürftigen Fachbegriffe, Höchstleistungen vollbringen musste. Die südkoreanischen Kollegen verabschiedeten sich und bezeugten große Dankbarkeit, um am nächsten Tag in die ferne Heimat zurück zu fliegen.